Initation à la dégustation

Wein ist in Frankreich ja total wichtig. Nur leider versteht man als Deutscher nicht allzu viel vom edlen Tropfen. Hier hakte eine kleine Erasmus-Organisation ein, die einen Abend zur Beseitigung önologischer Wissensdefizite zum bescheidenen Preis von neun Euro anbot.

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Konzentriertes Degüstieren

Es gibt drei Wege, um das Wesen eines Weines zu erforschen: Über die Augen, die Nase und den Mund. Man beginnt mit der Nase. Zunächst riecht man am ruhenden Wein und analysiert anschließend, welche Geruchselemente nach dem Durchschütteln des Weines hinzukommen. An dieser Stelle kommt der visuelle Sinn hinzu. Nach dem Durchschütteln lassen sich nämlich die Tränen des Weines erkennen – und je mehr Tränen man sieht, umso mehr Alkohol hat der Wein. Letzte Etappe ist dann der Geschmacksinn. Hier kommt es vor allem darauf an, den Wein lautstark von einem Ende des Mundraums an das andere zu befördern, um dabei nochmals möglichst viele Geschmackstoffe zu reaktivieren. Wichtig ist hierbei vor allem, nicht durch spontanes Lachen, das angesichts der merkwürdigen Geräusche aufkommen kann, den professionellen Gesamteindruck zu trüben.

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Alles da: Wein, Brot zum Neutralisieren des Geschmacks im Mundraum, ein Eimer, der einem die unerwünschte Alkoholisierung durch das Ausspucken erspart, sowie eine Dozentin

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